Dating a roommate


Alle drei Wochen findet das Ganze nun in der Volksbar statt, am heutigen Mittwoch bereits zum 20. Ein klassisches Speeddating, bei dem jedes potentielle Pärchen jeweils fünf Minuten Zeit hat, ist das allerdings nicht.

Wer zuerst kommt, malt zuerst, und so muss jeder Suchende selbst sehen, wie er an die umgarnten Zimmer-Anbieter herankommt.

Ist das nicht ein schlechtes Omen für den neuen Mitbewohner? Die 21-jährige Sarah steht auf der anderen Seite: Sie ist neu in Berlin und hatte heute ihren ersten Tag als Studentin an der Evangelischen Hochschule.

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Und kann Panikattacken auslösen: Für acht Angebote interessieren sich vier Mal mehr Suchende.

Die übergroße Mehrheit an Menschen im Separee der „Volksbar“ in Mitte trägt den gelben Sticker „I need a room“.

Im Eingangsbereich der Volksbar haben die Veranstalterinnen Brauer und Wolf einen Stadtplan aufgestellt, die Eckdaten der WG-Zimmer-Angebote sind auf kleinen Zetteln auf der Karte platziert.

Mit einem Bier, einem Longdrink oder einer Bionade in der Hand spricht man drauflos. Sebastian und Christian suchen einen Mitbewohner, vielleicht auch eine Mitbewohnerin. Sie waren schon im vergangenen Jahr dabei – mit Erfolg.

Ihre Ansprüche sind nicht hoch, aber wenn sie in der Nähe der Hochschule wohnen könnte, wäre das schon schön. Vielleicht wird es ja was bei Sebastian und Christian, vorstellen kann sich die Kölnerin das schon.